Mittwoch, 20. August 2014

Rezension: Noah

Sebastian Fitzek - Noah 


Seiten: 559

Inhalt: 

Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.

Kurzmeinung:

Ganz anders als dass was man von ihm gewohnt ist...aber trotzdem spannend, stimmt nachdenklich und hinterlässt einen bitteren Geschmack...

Rezension: 

Noah ist definitiv mehr als nur ein Thriller, bzw. meiner Meinung nach kein Thriller im eigentlichen Sinne.

Noah hat keine Erinnerung an sein früheres Leben, er weiß nicht, wer er ist, was er vorher gemacht hat und auch nicht, wer ihn angeschossen hat und vor allem auch nicht warum?!

Am Anfang des Buches sind wir nicht sofort mit Noah vorgestellt, sonder wir landen in Manila. Im Slum. Bei einer jungen Frau, die um ihr Überleben kämpfen muss...und plötzlich wird alles abgeriegelt...

Da war ich erstmal sehr stutzig und wusste gar nicht was mich jetzt so erwarten sollte, andererseits macht das natürlich auch neugierig das Buch weiter zu lesen! 

Als wir dann auf Noah treffen ist noch nichts klar, und erst einmal alles verwirrend, man wartet quasi die ganze Zeit auf Mord & Totschlag, aber das werden wir in diesem Buch erstmal so nicht bekommen.

Dann treffen wir auch noch auf Zaphire der eine brutal ehrliche Rede über die aktuellen Missstände in unserer Welt hält, da muss man als Leser schon ein bisschen schlucken...sind wir selbst schon so? Nutzen wir auch einfach aus, dass wir im "besseren" Teil der Welt leben? Sehr kritisch hier, der gute Herr Fitzek!

Im Verlaufe des Buches werden die Verstrickungen und Verwicklungen in die Noah verwoben zu sein scheint immer mehr, typisch Fitzek scheint man einmal durchzublicken und im nächsten Kapitel steht man wieder ratlos da. Das Buch ist spannungsgeladen und fesselnd, wahrscheinlich auch durch den Realitätsbezug der definitiv nicht zu bestreiten ist...dadurch schockt und fesselt das Buch in einem Schritt... man möchte es zum einen nicht wissen und doch nicht im ungewissen bleiben....

Das Finale ist sehr spannend, war für mich definitiv eine Überraschung und Sebastian Fitzek lässt seinen Leser nachdenklich und mit einem bittersüßen Nachgeschmack zurück... lesenswert, augenöffnend, schockierend! 

1 Kommentar:

  1. hmm, ich schleiche ja schon seit längerem um das Buch herum, bin aber eigentlich nicht so der Thriller-Leser, aber ich vll geb ich dem Buch ja doch mal eine Chance :)

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